Mein Urlaub in Polen

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Wie ich ja bereits erwähnt hatte, hat es mich im Herbst letzten Jahres in den Urlaub verschlagen. Dieses Jahr ging es mit Mann und Schwiegereltern nach Polen. Wobei ich euch gestehen muss, dass mein Mann und ich den vorangegangenen Frühsommer schon in Frankreich waren.

Wir haben wirklich sehr viel gesehen.
Der Start war in Bunzlau, wo wir uns die Bunzlauer Keramik angeschaut haben (und natürlich nahmen wir auch was mit… man kommt da nicht raus, ohne etwas gefunden zu haben).
Die Friedenskirche in Jauer war unser nächstes Ziel. Die Holzkirche ist wirklich interessant, beeindruckend, riesig, kunstvoll und – nebenbei – Weltkulturerbe. Hinweis an alle kommenden Besucher: Sie wird derzeit restauriert, weswegen auf einer Seite Gerüste stehen und man nicht in die oberen Etagen kommt.
Hauptsächlich waren wir in Krakau und sind von dort aus an verschiedene andere Ziele gefahren. Krakau selber ist eine bezaubernde Stadt. Die Innenstadt, also die Altstadt, ist von einem als Grüngürtel angelegten Park umzogen; einmal rundherum. Es lohnt sich durchaus auch in den kleinen Gassen entlang zu stöbern. Und wirklich lohnenswert sind das Schloss (inkl. Kathedrale) und die Katholische Kirche auf dem Marktplatz. Die Schlossanlage bietet wirklich viele Facetten und wenn ihr ihn sucht, dann findet ihr den Krakauer Drachen. Macht in der Kathedrale alles mit! Bei der Katholischen Kirche solltet ihr zur vollen Stunde unbedingt unten stehen. Aus dem Turm grüßt euch ein Trompeter. Natürlich gibt es auch andere Flecken in Krakau, die man besucht haben sollte. Es gibt einen Berg im Westen der Stadt, von dem aus man einen fantastischen Ausblick hat. Außerdem ist ein Besuch im jüdischen Viertel ein Muss. Meine Empfehlung: holt euch auf dem Marktplatz im jüdischen Viertel ein belegtes und überbackenes Baguette. Am besten auf die traditionelle Art. Die Firma von Schindler lohnt sich nur, wenn man dem Museum im Inneren einen Besuch abstattet. Nur vorbeigehen ist Zeitverschwendung.
Eines der Ziele, die wir angefahren haben, ist das Bergwerk in Wieliczka. Das war wirklich faszinierend. Dort ist – ganz aus Salz gehauen – eine Kirche unter Tage mit traumhaften Plastiken entstanden. Und das ist längst nicht alles. Definitiv sehenswert!
In dem Zuge haben wir uns auch eine der Holzkirchen angeschaut. Das sind eine Reihe von aus Holz erbauten Kirchen, die als Weltkulturerbe gelten. Die Kirche, die wir uns angeschaut haben, war klein und niedlich, aber sehr gut erhalten.
Wenn man in der Gegend von Krakau ist, dann gehört irgendwie auch ein Besuch in Auschwitz-Birkenau dazu. Das ist zwar durchaus interessant, aber natürlich auch beklemmend und teilweise wirklich schockierend. Ich finde es wichtig, es gesehen zu haben. Trotzdem bin ich sehr froh, dass die Zeiten vorbei sind und wir so friedlich leben können, weit weg von dieser Vergangenheit.
Das letzte Ziel auf unserer Reise war Breslau. Die Stadt im Gesamten kommt nicht an Krakau heran, aber die Innenstadt ist ganz hervorragend restauriert und gestaltet. Eine wirklich witzige Information: überall in der Stadt finden sich kleine Zwerge. Das ist ein Projekt der Stadt, in der verschiedene Künstler an unterschiedlichen Stellen in der Stadt die Zwerge gestalten. Sehr niedlich!

Tja. Nun habt ihr von meinem Urlaub gehört. Und ich bin gespannt, wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt. Falls ihr Lust habt, dann erzählt mir, wo ihr dieses Jahr im Urlaub wart.

Liebe Grüße sendet
Alex

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