Klappentext: B. Bryson – Frühstück mit Kängurus

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Australische Abenteuer

“Bis vor wenigen Jahren war Australien für die meisten von uns ein entlegenes Land, das außer endlosem Busch und springenden Beuteltieren wenig Nennenswertes zu bieten schien. Und das völlig zu Unrecht, wie Bill Bryson in seinem neuesten Reisebericht beweist, denn dieser Kontinent der Superlative steckt voller überraschender Entdeckungen und Kuriositäten, die man in der restlichen Welt vergebens suchen wird…”

Das Leben als Gottheit

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Wow! Stellt euch das mal vor: Ein kleines Mädchen wird vom königlichen Astrologen ausgewählt um die Göttin Kumari zu sein, körperlich geprüft und sie wird ihren Eltern weggenommen, um im Tempel zu leben (was natürlich eine Ehre für die Familie ist). Ihr darf kein Wunsch verwehrt werden. Niemand darf etwas tun, was ihr nicht gefällt. Niemand darf ihr widersprechen. Und dann ist sie plötzlich zu alt, um Göttin zu sein, weil sie ihre Regelblutung bekommt. Also wird sie ihrer Familie zurückgegeben. Plötzlich muss sie normal zur Schule und Lehrern gehorchen, normal erwachsen werden, den Eltern und älteren Geschwistern gehorchen. Ohne jede Vorbereitung wird alles einfach beendet und es wird eine neue Kindgöttin vom Astrologen bestimmt. So lief es viele Jahrhunderte. Und so läuft es auch heute noch.

Im Buch “Göttin auf Zeit” aus dem Jahr 2006 von Gerhard Haase-Hindenberg geht es um das Mädchen Amita und ihre Erfahrungen als eben jene Kindgöttin.
Ich war wie im Bann, als ich das Buch gelesen habe. Es ist in unserer Kultur kaum noch vorstellbar, dass es derartige Zwänge immer noch gibt und diese gelebt werden. Im Buch ist gut ablesbar, welche guten und schlechten Folgen das Gottheitsein für Amita hatte. Der saubere Schreibstil unterstreicht, das der Autor die Geschichte des Mädchens neutral behandeln wollte. Dennoch merkt man dem Text an mancher Stelle eine leichte Wertung an. Ich persönlich brauchte das auch in meiner klitzekleinen Schockstarre. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch!

Klappentext: G. Haase-Hindenberg – Göttin auf Zeit

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Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu

“In einem Palast in Kathmandu wird ein kleines Mädchen als die Jungfrauengöttin Kumari verehrt. Sie lebt getrennt von ihrer Familie und der Außenwelt, ihr Tagesablauf ist bestimmt von jahrhundertealten religiösen Ritualen. Doch mit dem Ende ihrer Kindheit endet auch ihre göttliche Existenz, und die Kumari muss in ein Leben zurückkehren, auf das sie niemand vorbereitet hat.

Fesselnd und einfühlsam erzählt Gerhard Haase-Hindenberg die wahre Geschichte der einzigen lebenden Göttin der Welt. Amita Shakyas geheimnisvolle Kindheit ermöglicht erstmals den Blick in einen exotischen Kosmos, zu dem der Westen bislang keinen Zugang hatte.

Die wahre Geschichte einer lebenden Göttin”

Erfahrungen aus dem Schriftstelleralltag

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Stefan Schwarz schreibt in “Ich höre dir zu, Schatz” über kleine Momente aus seinem eigenen Leben und die lustigen Situationen, die sich darin ergeben. Oftmals zeigt er neben Witz auch Biss. Und meistens braucht er den auch.

Kurzweilig, zum Schreien komisch und so so wahr. Sehr kurz zwar, aber es gibt ja einige dieser Bücher. Dieses Buch wurde 2011 veröffentlicht.

Fortsetzung folgt. Vermutlich sehr bald.

Klappentext: S. Schwarz – Ich höre dir zu, Schatz

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Aufrichtige Bekenntnisse eines Mannes im besten Alter

“In diesem Buch erfahren Sie zum Beispiel:

Warum berufstätige Mütter, die es noch schaffen fremdzugehen, unsere Hochachtung verdienen…

Weshalb man vom Nachbar lernen kann, wie der Kapitalismus funktioniert…

Warum Erwachsene beim Unterschreiben immer so krakeln…

Wer nach einer Scheidung die Freunde kriegt…

Warum spirituell verunreinigte Erdnussflips gut gegen Versicherungsvertreter sind…

Wie man gewalttätige Jugendliche dazu bringt, sich hinzulegen und das Lied “Wenn alle Brünnlein fließen” zu singen…

Wie man den Charakter eines Mannes aus der Art, wie er sein Auto funkfernschließt, erkennt…

Wie man sich verhält, wenn der eigene Vater nicht neben einem Angeber beerdigt werden will…

Warum ein Mann keinen Salto mehr springen sollte, wenn er 20 Kilo schwerer geworden ist…

Und nicht zuletzt: Was ein Mann wirklich meint, wenn er sagt: Ich höre dir zu, Schatz!”

Verliebt in einen Mann aus einer anderen Welt

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Nachdem der Lesewunsch nach “Die Geisha” aufkam, fand ich fast direkt neben dem Buch stehend das Werk “Die weiße Massai” wieder. Ein Roman, der die Erfahrungen von Corinne Hofmann erzählt, die der Liebe halber das geregelte und sichere Leben in Deutschland vermeintlich für immer verlässt.
Doch die Unterschiede scheinen doch zu groß zu sein. Das Leben wird zum ständigen Kampf. Das Buch empfand ich als sehr schockierend. Es war sehr detailliert und (vermutlich) schonungslos ehrlich. Ich hatte zu kämpfen mit dem Buch, mir wurde teilweise schlecht. Ich bin im großen und ganzen froh über das Ende.

Das Buch wurde auch verfilmt. Ich glaube, das ist die einzige Buchverfilmung (bisher), die mir besser gefiel als das Buch. Aber nur, weil die harten Details weggelassen wurden.
Sowohl Buch als auch Film sind durchaus empfehlenswert, aber keine leichte Kost!

Das Buch ist 1998 herausgekommen und wurde 2005 verfilmt.