Er tötet, um zu bestrafen

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Also gut, ich habe das Buch jetzt frisch durch und eigentlich sogar fast am Stück gelesen. Es ist grausig. Mehr braucht es hier nicht als Beschreibung. Ziel erreicht, würde ich sagen.

Der Mörder entführt meistens Töchter von Männern, die “Böses” getan haben. Die Väter erhalten erst ein Ohr, dann die Augen und schließlich die Zunge ihrer Töchter. Dann taucht die Leiche auf, meist mit einem Hinweis für die Polizei, warum er diesen Vater bestraft. Ja – den Vater. Nicht etwa das getötete (und vorher gefolterte) Mädchen soll bestraft werden, sondern der Vater. Das ist doch vollkommen irre. Wer kommt denn auf so eine kranke Idee?

Zum Buch allgemein: Die Strukturierung gefällt mir sehr gut. Die Kapitel wechseln aus der Perspektive der Ermittler in eine Art Tagebuch des Mörders, in dem er seine Geschichte erzählt. Einige Kapitel sind aus der Sicht des aktuell entführten Mädchens geschrieben. Leider kann man an den Stellen sehr gut mitfühlen. Ich behaupte, nicht weich sondern hart gekocht zu sein. Aber mich hat es einige Male geschüttelt. The Fourth Monkey ist ein kurzweiliger und mitreißender Thriller. Einziger Kritikpunkt: An mancher Stelle waren die Dialoge zwanghaft gewollt lustig.

Das Buch ist per se abgeschlossen, der Fall ist sogar irgendwie gelöst, dennoch ist eine Fortführung gut vorbereitet. Band zwei (“The Fifth to Die”) ist im Englischen bereits erhältlich. Obwohl manche Stelle wirklich eklig war und der eingeflochtene Hintergrund des Mörders sehr krank: Ich werde mir den zweiten Teil – sobald auf deutsch und als Taschenbuch verfügbar – holen! Schon allein um herauszufinden, ob und wie sich die moralischen Werte der Hauptfiguren wandeln werden.
Kurzfazit: Wer sich gern durch Thriller schockieren lässt, sollte dieses Buch lesen.

Klappentext: J. D. Barker – The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten

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“Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen…

Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt…”

Klappentext: W. Hohlbein – Mörderhotel

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“Name: Herman Webster Mudgett
Geboren: 24.11.1860
Beruf: Arzt und Hotelier
Unveränderliche Kennzeichen: Persönlichkeitsspaltung
Besondere Fähigkeiten: Folter und Skelettierung
Bewiesene Morde: 27
Vermutete Morde: 230 – oder mehr?

Chicago, 1893. Die neunzehnte Weltausstellung öffnet ihre Tore. Millionen Besucher strömen in die Stadt und suchen ein Hotel. Herman Webster Mudgett besitzt ein solches. Es ist eines der erstaunlichsten Häuser am Platz: Es hat Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer. Viele Menschen gingen in dieses Hotel. Nur wenige verließen es wieder. Zumindes lebend…

Wolfgang Hohlbeins Roman erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!”

Meine aktuelle Lektüre

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Ihr merkt ja alle, dass ich in den Genres quer Beet lese. Das ist aktuell auch so.

Das sind die Bücher, die ich aktuell lese:
– Wolfgang Hohlbein: Mörderhotel (Spannung und Krimi)
– Francesca Zappia: Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt (Roman)
– P. C. Cast: Mythica 2 – Göttin des Meeres (Fantasy)
– Nina Mackay: Aschenputtel und die Erbsen-Phobie (Fantasy, Lustiges)
– Lucinda Riley: Die sieben Schwestern 3 – Die Schattenschwester (Roman)
– J. D. Barker: The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten (Spannung und Krimi)
– Stephen King: Der Talisman (Horror)

Zu den Büchern einige Trivialinfos: Das “Mörderhotel” basiert auf einer wahren Geschichte. Das Buch “Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt” ist für mich schwer in ein Genre einzuordnen. Die “Mythica”-Reihe ist die Reihe, die ich derzeit aus der Stadtbibliothek ausleihe (neben einigen Fachbüchern, die ich in diesem Blog aber nicht beschreiben möchte). “Aschenputtel und die Erbsen-Phobie” entspricht ganz dem ersten Teil (lest es im Blog nach). “Die Schattenschwester” klingt zwar irgendwie böse, ist aber herzzerreißend. “The Fourth Monkey” wurde mir von meinem Partner empfohlen. “Der Talisman” taucht nicht auf dem Bild auf, weil ich ihn digital lese (E-Book-Reader für unterwegs).

Sicher fragt ihr euch, was der Blödsinn soll. Niemand liest parallel so viele Bücher.
Sagen wir mal: fast niemand. Bei mir hat es verschiedene Gründe.
1. Mich interessiert das alles; ich kann und möchte mich nicht festlegen.
2. Ich möchte nicht, dass ein Buch mich anfängt zu langweilen. Jedes Buch braucht viel Arbeit, um zu entstehen. Folglich hat jedes Buch es verdient, vollumfänglich beachtet zu werden.
3. Wenn ich viel von einem Autoren lese, dann fange ich im “aktuellen” Schreibstil an zu sprechen. Das ist irgendwie unangenehm und zwingend zu vermeiden (vor allem, wenn man Werke von Shakespeare und von Goethe liest).
Ich hoffe, dass ihr nachvollziehen könnt, warum ich Diverses parallel lese. Das erklärt sicherlich auch, warum ich eure Büchertipps manchmal nicht sofort werde lesen können (das ist eine nahezu perfekte Ausrede) 😉

Aber die Lesetipps werden definitiv angegangen: Hier der Beweis (Tipp von “Hannah”. Vielen Dank dafür).

Sarah J. Maas: Throne of Glass 1 – Die Erwählte (Fantasy)

DIE Kriminalfälle schlechthin

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Oh ja, es gibt hier echte Leidenschaften – rund um Sherlock Holmes.

Gerade mit der neuen Serie (adaptiert in die heutige Welt) sind auch viele junge Leser wieder auf seine Spur gekommen. Ein zeitloser Klassiker, der Krimiliebhabern jeder Generation gefällt.
Faszinierend ist, wie viele kleine und große Fälle Sir Arthur Conan Doyle erfunden hat. Nicht viele Autoren sind derart produktiv. Aber die gehören meistens zu den ganz Großen.
Die Fälle sind immer spannend, immer mitreißend und meistens unglaublich. Ein Muss für jeden, der Krimis liebt.

Man hat außerirdisches Leben entdeckt!

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In “Meteor” von Dan Brown ist wirklich spannend. Kaum zu glauben:

Es gibt Funde von außerirdischem Leben auf unserem Planeten! Aber wenn verschiedene Experten unterschiedlicher Sparten und der amerikanische Präsident (, den man im Herausgabejahr noch Ernst nehmen konnte) dies bestätigen, wie könnte man daran zweifeln. Tja… man lese dieses Buch. Dann hat man das Gefühl, jede einzelne Aussage bis in das kleinste Detail bezweifeln zu müssen.
Dan Brown schafft es immer wieder, dass man an der eigenen Meinung über die Menschheit zweifelt. Hat Spaß gemacht!