Klappentext: L. Riley – Die Schattenschwester

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“Manchmal müssen wir ein Opfer bringen, damit die Liebe ihre Blüten entfalten kann…

Seit Star d´Aplièse denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe. Alles ändert sich aber, als ihr geliebter Vater stirbt und ihr ein Rätsel hinterlässt, das sie lösen soll: Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Herkunft nicht, doch in seinem Abschiedsbrief legt er eine Spur – die Adresse einer Londoner Buchhandlung. Als sie Orlando, dem exzentrischen Besitzer, zum ersten Mal gegenüber steht, kann sie nicht ahnen, dass sie sich bald inmitten einer äußerst ungewöhnlichen Familie auf einem Landsitz in Kent wiederfinden wird. Und dort liegt nicht nur der Schlüssel zu ihrer Vergangenheit, sondern vielleicht auch zu ihrem bisher stets verschlossenen Herz…”

Meine aktuelle Lektüre

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Ihr merkt ja alle, dass ich in den Genres quer Beet lese. Das ist aktuell auch so.

Das sind die Bücher, die ich aktuell lese:
– Wolfgang Hohlbein: Mörderhotel (Spannung und Krimi)
– Francesca Zappia: Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt (Roman)
– P. C. Cast: Mythica 2 – Göttin des Meeres (Fantasy)
– Nina Mackay: Aschenputtel und die Erbsen-Phobie (Fantasy, Lustiges)
– Lucinda Riley: Die sieben Schwestern 3 – Die Schattenschwester (Roman)
– J. D. Barker: The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten (Spannung und Krimi)
– Stephen King: Der Talisman (Horror)

Zu den Büchern einige Trivialinfos: Das “Mörderhotel” basiert auf einer wahren Geschichte. Das Buch “Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt” ist für mich schwer in ein Genre einzuordnen. Die “Mythica”-Reihe ist die Reihe, die ich derzeit aus der Stadtbibliothek ausleihe (neben einigen Fachbüchern, die ich in diesem Blog aber nicht beschreiben möchte). “Aschenputtel und die Erbsen-Phobie” entspricht ganz dem ersten Teil (lest es im Blog nach). “Die Schattenschwester” klingt zwar irgendwie böse, ist aber herzzerreißend. “The Fourth Monkey” wurde mir von meinem Partner empfohlen. “Der Talisman” taucht nicht auf dem Bild auf, weil ich ihn digital lese (E-Book-Reader für unterwegs).

Sicher fragt ihr euch, was der Blödsinn soll. Niemand liest parallel so viele Bücher.
Sagen wir mal: fast niemand. Bei mir hat es verschiedene Gründe.
1. Mich interessiert das alles; ich kann und möchte mich nicht festlegen.
2. Ich möchte nicht, dass ein Buch mich anfängt zu langweilen. Jedes Buch braucht viel Arbeit, um zu entstehen. Folglich hat jedes Buch es verdient, vollumfänglich beachtet zu werden.
3. Wenn ich viel von einem Autoren lese, dann fange ich im “aktuellen” Schreibstil an zu sprechen. Das ist irgendwie unangenehm und zwingend zu vermeiden (vor allem, wenn man Werke von Shakespeare und von Goethe liest).
Ich hoffe, dass ihr nachvollziehen könnt, warum ich Diverses parallel lese. Das erklärt sicherlich auch, warum ich eure Büchertipps manchmal nicht sofort werde lesen können (das ist eine nahezu perfekte Ausrede) 😉

Aber die Lesetipps werden definitiv angegangen: Hier der Beweis (Tipp von “Hannah”. Vielen Dank dafür).

Sarah J. Maas: Throne of Glass 1 – Die Erwählte (Fantasy)

Jeder hat eine Geschichte, die entdeckt gehört

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Wie bereits im ersten Roman der Reihe “Die sieben Schwestern”, geschrieben von der Irin Lucinda Riley, wird auch in diesem Werk (Teil 2 der Reihe) die Familiengeschichte einer jungen adoptierten Frau aufgedeckt. Das zweite Buch heißt “Die Sturmschwester”, basierend auf dem Beruf als Seglerin.
Eigentlich wollte Ally, die Protagonistin, gar nicht der eigenen Geschichte nachgehen. Aber dann erlebt sie kurz nach dem Tod des Adoptivvaters ihren größten und schlimmsten Schicksalsschlag. Das ändert alles, vor allem Ihre Art zu leben.
Statt einsam auf weiteres zu warten, geht sie ihr Leben neu an und findet zurück zu ihrer Familie – in verschiedener Hinsicht.

Wirklich schön. Mir gefiel schon am ersten Band der packende Schreibstil, die nicht zu kitschige Romantik, die positive Einstellung. Spannend an der ganzen Reihe sind die Rückblicke in die weite Vergangenheit, die das jeweilige Geheimnis lüften. Ich lese bereits Band 3 (“Die Schattenschwester”) und freue mich auf die Taschenbuchausgabe von Band 4 (“Die Perlenschwester”).

Viel Spaß beim Schmökern.

Klappentext: L. Riley – Die Sturmschwester

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Die zweite Geschichte über die sieben Schwestern

“Auf ihrer Reise in das wildromantische Norwegen taucht Ally ein in die Welt der Musik – und versteht zum ersten Mal, wer sie wirklich ist.

Ally d´Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie plötzlich die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters: die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich in das raue Land im Norden – und es eröffnet sich ihr eine ungeahnte Wahrheit…”

Klappentext: L. Riley – Die sieben Schwestern

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“Wenn du die Vergangenheit erhellst, liegt der Schlüssel für die Zukunft schon in deiner Hand…

´Atlantis´ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d´Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er eines Tages überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet…”

Der letzte Wintertag

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Es war der 21.03. und Frühlingsanfang. Vogelgezwitscher, Sonnenstrahlen und Blütenzauber blieben allerdings aus. Stattdessen fiel Schnee. Weißer, weicher und furchtbar nasskalter Schnee. Hatten wir da nicht schon genug von?
Aber es hat Vorteile: Ich kann mich in meine Hängematte kuscheln und mir eines meiner geliebten Bücher schnappen, um in eine andere Welt abzutauchen… Heute reise ich nach Brasilien! Als kleinen Ausgleich für das hiesige Wetter 😀

Hierhin hat mich Lucinda Riley entführt. Mit „Die sieben Schwestern“ startete sie eine Serie über adoptierte Mädchen, die als Schwestern aufwachsen. An der Zahl: sechs. Die Buchreihe startet zum Zeitpunkt des Todes vom Adoptivvater und behandelt im ersten Buch die Suche der ältesten Tochter nach ihrer Vergangenheit. Dazu reist sie nach Brasilien.
Die Autorin beschreibt die Umgebung malerisch und – der Hauptfigur entsprechend – emotional gebunden. Die älteste der sechs Schwestern ist ein mitfühlender und sympathischer Charakter. Im Lauf der Geschichte stellt man allerdings fest, dass sie mindestens einen schweren Fehler begangen hat unter dem sie zu leiden hat. Ich bin nun fast am Ende des Buches angelangt und stelle fest, dass es mir schwer fällt, den Roman auch nur aus dem Blick zu lassen. Jetzt gerade ringe ich mit mir, ob ich die junge Frau noch immer leiden kann. Ich fühle mit ihr und der Vergangenheit ihrer Familie. Aber wie hätte ich in ihrer Situation gehandelt?
Die Autorin schafft es, dass die Figuren durch eben jene Zwiespältigkeit wirklich menschlich wirken. Es wird niemand heroisiert. Jeder hat Fehler, genau wie man selbst. Also fällt es mir leicht, mich mit ihr zu identifizieren und über alternative Handlungsstränge nachzudenken. Würde ich auch dort landen? Was, wenn sie das nicht getan hätte? Wieso handelt sie so und nicht anders?