Klappentext: P. C. Cast – Mythica 7 – Göttin der Legenden

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“Eine göttliche Zeitreise – und eine gefährliche Begierde

Die junge Isabel wird von einer Wassergöttin vor dem Ertrinken gerettet. Zum Dank muss sie zurück in der Zeit reisen, in das sagenhafte Camelot von König Artus. Dort soll sie den attraktiven Ritter Lancelot verführen, damit er aufhört, Königin Guinevere weiter den Hof zu machen. Nichts leichter als das – glaubt sie. Doch wer hätte gedacht, dass ausgerechnet König Artus sich in die schöne Zeitreisende verliebt?”

Ein anderer Blick auf Hitler

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Traudl Junge hat in Worte gefasst, wie sie die Zeit des Nationalsozialismus erlebt hat. Das Buch ist eine Art Erlebnisbericht, der für dieses Thema verhältnismäßig wertneutral geschrieben ist.

Gerade am Anfang des Buches erscheint die Person Traudl Junge unheimlich naiv. Ihre Träume und Vorstellungen vom Leben kann man wohl heute gleichsetzen mit den Ideen, ein Influencer oder Rapper zu werden. Doch bald geht für sie das echte Arbeitsleben als Sekretärin los. So weit, so unspektakulär. Wäre nicht Adolf Hitler ihr Chef, dann wäre ihre Geschichte einfach die irgendeines beliebigen Menschen gewesen. Und das sah Traudl Junge auch selber so. Im Buch wird gern betont, dass es sich um eine gute, aber normale Arbeitsstelle gehandelt hat und dass man am Anfang auch keine Besonderheiten ausmachen konnte. Das Buch ist kein reißerischer Beitrag zur Glorifizierung oder Verteufelung, sondern eben ein Bericht über alltägliche Arbeitssituationen im Umfeld der NS-Regierung.
Ich habe beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass man versucht hat, die wertenden Aussagen – seien es bewundernde oder negative – so weit wie möglich herauszunehmen oder abzuschwächen. Man bekommt die Gefühle und Stimmung zwar vermittelt, aber sehr zurückhaltend, eigentlich nur unterschwellig wahrnehmbar.

Für mich war es zugegebener Maßen schwer, mich durchzukämpfen. Das Buch hat nur sehr geringen Unterhaltungswert, gibt aber einen durchaus interessanten Blick auf einzelne historisch wertvolle Augenblicke. Wer also Interesse an Zusammenhängen im Hintergrund hat, kann hier fündig werden. Muss sich aber auf eine nüchterne Gestaltung gefasst machen.

Klappentext: T. Junge – Bis zur letzten Stunde

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Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben

Koautor M. Müller

“Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin – als sie die “Chance ihres Lebens” bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein sogenanntes “privates” und “politisches” Testament. Unmittelbar nach dem Krieg zeichnete Traudl Junge ihre Erlebnisse zwischen Führerbunker und Berghof auf – erst mit diesem Buch wird dieses historisch einzigartige Dokument veröffentlicht.”

Die wahre Geschichte hinter dem Märchen

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Das Buch “So finster, so kalt” beginnt mit einem Tod und fühlt sich erst einmal an, wie ein Krimi. Ich habe mich lange gefragt, warum es in der Bibliothek mitten in der Fantasy-Abteilung zu finden war. Tatsächlich hat das aber einen gewissen Reiz. Das Buch fühlt sich an, wie ein Realwerk; man kann sich tatsächlich richtig in das Buch hineinfühlen. Dadurch ist es im Kopf, als könnte dieses Märchen direkt im Haus nebenan passieren. Nachdem dann mehrere Menschen, auch Kinder, wird es richtig spannend. Der Weg zum Finale birgt sogar ein paar kleinere Überraschungen.

Zunächst wirkt das Buch relativ seicht, aber es steigert sich in die eigene Geschichte hinein. Es hat Spaß gemacht, dieses Werk zu lesen. Es ist auch eines von den Büchern, die ich letztlich am Stück gelesen habe, ohne zwischendurch auf ein anderes zurück zu greifen, obwohl es schriftstellerisch sicherlich kein Meisterwerk ist.
Interessant sind auch die eingeflochtenen Parallelen zum Klassiker “Hänsel und Gretel”. Aber keine Sorge, das Märchen wird recht alternativ interpretiert und bekommt einen etwas anderen Blickwinkel, als wir es gewohnt sind.

Das Buch ist ein Einzelband und wurde 2014 herausgegeben.