Nun müssen erstmal Probleme gelöst werden

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Tja, zumindest wird das versucht im dritten Band der Hipster-Märchen-Reihe von Nina Mackay. In “Rapunzel und die Genmais-Protestbewegung” sind die Hexen zum Teil auf der Seite der Guten, ist der Teufel ein Internet-Hit, ist ein Mettigel Rapunzels neues Haustier und das alles führt… wohin denn nun?

Auweia, Red stellt sich richtig blöde an, Rapunzel löst zwar eine Situation, aber dafür eskaliert es an anderer Stelle gewaltig. Soviel Gewalt hätte ich dieser Reihe gar nicht zugetraut.
Die Reihe bleibt sehr unterhaltsam und sogar spannend und definitiv kurzweilig. Einen Nobelpreis wird man wohl nicht gewinnen und man muss auch nicht viel nachdenken. Wenn wir aber ganz ehrlich mit uns sind, dann tut uns eine kleine Denkpause auch mal ganz gut. Und nach dem Lesen dieser Bücher habe ich immer bessere Laune als zuvor.
Hut ab, denn die Autorin hat es wieder geschafft, dass ich direkt so neugierig auf das nächste Buch wurde, dass ich es mir schon bestellt habe. Ein Glück, dass es den vierten Band schon gibt. Ich möchte mehr davon haben.

Eine klitzekleine Kritik habe ich aber doch. Bücher werden nach ihrem Äußeren bewertet und gekauft. Niemand liest das ganze Buch und bezahlt danach. Ärgerlich ist, wenn es schon (mindestens) 3 Fehler im Klappentext gibt. Vielleicht kann man sowas ja in einer kommenden Ausgabe korrigieren.
Ich habe versucht, alle Fehler in meinem Beitrag zu überschreiben; solltet ihr dennoch etwas finden, bitte ich um Anmerkung eurerseits und danke im Voraus.

Klappentext: N. Mackay – Rapunzel und die Genmais-Protestbewegung

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” “Spieglein, hast du unser WLAN in ´Netzwerkfehler´ umbenannt, um die Zombies loszuwerden?”

RED HAT EIN PROBLEM.
Ever ist tot und Jaz ist fort.
Ganz im Gegenteil zur zombifizierten Bevölkerung des Märchenwalds, die mit der Büchse der Pandora in Kontakt kam und Rapunzel dafür zur Verantwortung ziehen will. Und dann wären da noch die Dreizehnte Fee, die Hexe Bane und Prinzessin Jasemin, die allesamt (und jeweils) Rache an Red und ihrer Gang geschworen haben. Glücklicherweise haben Red und Rapunzel da einen Plan.
Also fast.
Beinahe jedenfalls.
Dank Spieglein sind immerhin schnell vier Möglichkeiten identifiziert, wie man Ever aus seinem tödlichen Schlaf zurückholen könnte. Was das genau mit Youtube-Challanges, Genmais, einem Mettigel sowie der Goldenen Gans und ihrer Flohtox-Drogenküche zu tun hat? Außerdem bliebe da noch die Frage, wie man das Verlorene Kind zurückbekommt. Vielleicht kann da der sagenumwobene achte Zwerg helfen?
Red und Rapunzel haben da, wie gesagt, beinahe einen Plan!

Band 3 der Hipster-Märchen Reihe”

Ähm, wie bitte? Bitte nicht!

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“Wir sollten uns auch mal scheiden lassen” stellen die Eheleute Stefan Schwarz fest, denn andere Nicht-mehr-Pärchen haben dadurch abgenommen; kann also nicht schaden. Wer möchte diesen Satz nicht auch mal hören?! Verschiedene Situation, verschiedene Reaktionen, gleiches Ergebnis: der Leser darf sich darüber amüsieren.

Wieder eines von den kurzweilig-komischen Büchern, die einen zum herzlichsten Lachen bewegen. Das versüßt einem sogar schwere Tage. Und die kurzen Geschichten sind auch für kurze Pausen (zwischen Kind und Arbeit) geeignet.

Sehr sympathisch finde ich ja, dass hier eine Widmung im Buch der Bibliothek ist. Ich hege die leise Hoffnung, dass er dieses Buch gespendet hat. Bitte lasst mir meine Vorstellung davon, dass es noch gute Menschen gibt. Es tut mir gut, daran zu glauben.

Klappentext: S. Schwarz – Wir sollten uns auch mal scheiden lassen

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Szenen eines vollkommen unveganen Liebeslebens

Kurzes Pingpong aus der Fankurve.
Das sagen die Leser…

Männer
Dieses Buch schrieb das Leben.

Stefan Schwarz beweist, dass man auch bereits von anderen Komikern bearbeitete Themen durch eine neue Perspektive und eine treffende Sprache wieder neu amüsant – ja, zum Schreien komisch – machen kann.

Am Ende haben wir uns die besten Geschichten – und das waren nicht wenige – gegenseitig vorgelesen und uns kringelig gelacht. Danke dafür, Herr Schwarz.

Frauen
Ich habe mich so oft wiedererkannt in den verschiedenen Reaktionen, die nicht immer vorteilhaft waren. Zu empfehlen für Frauen, die ihren Mann verstehen wollen.

Stefan Schwarz schreibt eigentlich für Männer (so sieht es zumindest mein Mann), aber ich lache mich weg, einfach geschrieben, auf den Punkt gebracht! Wie ist das Leben mit einer Frau, Familie und im Beruf? Lest Stefan Schwarz, keiner kann es besser und lustiger beschreiben!”

Alternativer Klappentext:

“Dieses Buch hätte auch heißen können: Meine schönsten Fehleinschätzungen zum Nachlesen und Bessermachen. Stefan Schwarz klärt Fragen, Rätsel und Wunder einer gleichbleibend unvollkommenen Beziehung. Der Mann von nur mittlerer Statur und sehr mäßiger Toleranz lernt, dass Scheidung schlank macht, wehrt sich gegen arrogante Vorwärtsfahrer, verhindert, dass sein Vater stillgelegt wird, muss erklären, warum er beim Sex die Augen zu hat, entdeckt, dass Schiebetüren Wutanfälle dämpfen, fühlt sich von seiner Frau angehäkelt, verteidigt neunjährige Hyperaktivisten und wird verlegen, wenn seine Tochter sagt: Ich habe euch gehört. Stefan Schwarz im Zenit seines Lebens. Überraschende Gedanken in eleganten Formulierungen in unmöglichen Situationen und umgekehrt. Ein Lesefest für alle Menschen zwischen Flitterwochen und Rentenbescheid.”

Kann man schon mal so machen, denke ich

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Gemeinsam haben Johannes Hayers und Felix Achterwinter diverse Geschichten aus dem Familien-/ Freundes- und Bekanntenkreis gesammelt und zu dem Buch “Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn” zusammengefasst. Viele kurze Geschichten rund um Erziehung und Gegenwirken bei “unerwünschtem Verhalten”, immer ergänzt um die tatsächliche Wirkung der jeweiligen Maßnahme und wie lange dies anhielt. Es sind auch missglückte Versuche dabei.

Gut geschrieben ist anders, aber es war durchaus sehr kurzweilig und definitiv gab es einige sehr lustige Geschichten darunter. Für mich gingen ein zwei Sachen auch zu weit, sozusagen unter die Gürtellinie, aber jeder darf seine Kinder erziehen, wie er mag. Und das ist auch gut so!

Klappentext: J. Hayers & F. Achterwinter – Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

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100 nicht ganz legale Erziehungstricks

“Diese Tricks finden Sie garantiert in keinem anderen Buch!

Johannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt. Obwohl: Ist Angelika normal, wenn sie bei sich selbst einbricht, um ihrem Sohn das Abschließen der Haustür einzutrichtern? Ist Maria normal, wenn sie ihre Tochter dazu bringt, den Sicherheitsgurt anzulegen, indem sie droht: “Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!”? Ob normal oder nicht, ob legal oder nicht, diese listigen und lustigen Erziehungstricks haben tatsächlich funktioniert. Denn Kinder lieben nicht nur Einhörner, sie lieben auch Bären. Warum sollte man ihnen also nicht hin und wieder einen aufbinden?”