Klappentext: F. Backman – Eine ganz dumme Idee

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“Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist…”

Wie wahr, wie wahr

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“Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.”

von: Hermann Hesse

(Hermann Karl Hesse: geb. 1877, gest. 1962, deutsch-schweizerischer Schriftsteller)

Die Farben in uns

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In “Daliahs Garten” von Fabiola Turan geht es um ein junges Mädchen, das mit seiner Familie gezwungen ist umzuziehen, als deren Arbeitgeber verstirbt. Vorher haben sie in einem Schloss mit wunderschönem Garten gelebt und nun in einer Wohnung im Inneren der Stadt, wo Daliahs Eltern einen Blumenladen eröffnen. Das alles ist schon schlimm genug für Daliah, doch zusätzlich sieht sie unerklärlicherweise die Auren der Menschen und kann mittels der Farben ihre Stimmung wahrnehmen, so wie auch die Auren der Pflanzen, weswegen sie sich so gern im Schlossgarten aufhielt. Der Sohn der neuen Bewohner freundet sich mit ihr an, hat aber das große Problem, dass sich sein Vater von einem Tag auf den anderen komplett verändert hat und plötzlich den wunderschönen Schlossgarten in einen Golfplatz umbauen lassen will. Was ist da bloß los? Und wer ist die unheimlich Frau im verbotenen Garten? Wohin führt der Brunnen aus dem verbotenen Garten, der im Inneren eine Wendeltreppe hat? Viele Fragen, deren Antworten leider auch Gefahren bergen.

Das Buch würde ich dem Übergang vom Kind zum Jugendlichen zuordnen, ein Alter von 10-12 Jahren erscheint mir als passend. Es werden die typischen Probleme mit den Eltern, in der Schule und mit den ersten Gefühlen thematisiert. Die Geschichte rund um Daliahs Gabe und die andere Welt verpackt all das in ein wunderschönes weiches Bett, liebevoll ausformuliert, allerdings wohl eher für Mädchen geeignet, auch wenn durch Rahim eine Jungenhauptfigur das Buch eben auch für Jungs reizvoll macht. Ich muss gestehen, dass die Geschichte so gut ausgebaut und beschrieben ist, dass man beginnt, die echte Welt um das Buch herum auch so bunt sehen zu wollen und man sich riesig freut, wenn ein Sonnenstrahl herausbricht und plötzlich alles ein bisschen strahlender erscheinen lässt. Das Buch lässt einen träumen. Das war auch mal schön und wohltuend.
Gleichzeitig ist die Geschichte spannend und das Böse aus der anderen Welt ist gleichzeitig gruselig und sehr überraschend. Ein Glück, dass Daliah nicht alleine kämpfen muss.

Die Autorin heißt eigentlich Fabiola Nonn. Sie hat bereits verschiedene Kinderbücher und von 2016 bis 2017 die vierteilige Jugendbuchreihe Calypso unter diesem Namen veröffentlicht. Nun startet sie dieses Jahr als Fabiola Turan mit Daliahs Garten, was durchaus Potential für Folgebände bietet. Lassen wir uns überraschen.

Klappentext: F. Turan – Daliahs Garten

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Das Geheimnis des grünen Nachtfeuers

“Ein Feuerwerk aus Farben – das sieht Daliah, wenn sie andere anschaut. Sie nimmt Gefühle als bunten Schimmer in der Luft wahr und diese Gabe zeigt ihr auch verborgene Kreaturen. Doch in deren Welt lauert Gefahr!

Was ist das nur für ein geheimnisvolles Licht, das im verbotenen Garten von Schloss Lilienfels sein Unwesen treibt? Daliah und Rahim sind die Einzigen, die das grüne Nachtfeuer sehen können. Und als sie der Erscheinung folgen, beginnt ein unglaubliches Abenteuer: Ihnen offenbart sich eine Welt, die aller Gefühle beraubt ist. Daliah und Rahim fürchten, dass auch die Menschen nicht mehr sicher sind. Aber bei dem Versuch, beide Welten zu retten, spielt die Zeit gegen sie…”

Kann er die Menschheit retten?

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Eine Pandemie greift um sich. In diesem Fall keine Realität, sondern eine der ersten Informationen, die der Hauptcharakter in Sebastian Fitzeks Buch “Noah” nach einem Gedächtnisverlust erfährt. Leider führt ihn jede kleine Erinnerung immer näher an die Ursache der Krankheit heran. Hat er den Virus freigesetzt? Und kann er ein Heilmittel beschaffen? Oder ist alles noch viel schlimmer?

Ok. Wow. Ich dachte nicht, dass es mich so in seinen Bann ziehen würde. Das Buch ist ja hervorragend konstruiert. Als ich gelesen habe, dass “Noah” länger ist als ein normaler Fitzek, da dachte ich, dass es eben mehr “Schockmomente” gibt oder die Wendung einmal mehr angetäuscht wird. Aber tatsächlich baut sich eine komplexe Geschichte auf, bei der man das Gefühl hat, einen Wettlauf gegen die Zeit zu verlieren. Es ist auf keinen Fall unvorhersehbar, was passiert. Aber die Details machen die Würze aus. Hervorragend ist auch die kleine Nebengeschichte der jungen Mutter, um zu zeigen, wer die Opfer sind und einem das Elend nahe zu bringen. Das vermittelt einem den Grund zum Weiterkämpfen.
Ich habe eine kleine Kritik am Klappentext. Das “Sie” ist zwar immer groß geschrieben und soll uns als Leser ansprechen, aber beim flüchtigen Überfliegen im Laden denkt man, es geht um mehrere Personen, über die gesprochen wird. Kein Drama, aber für mich ist der Klappentext ein Kaufargument. Immer.

Übrigens hat man sich für das Cover (in dem Fall des Taschenbuchs) wieder etwas einfallen lassen. Der dargestellte Handabdruck der Hauptperson ist fluoreszierend.

Das Buch “Noah” wurde 2013 veröffentlicht, also lange vor der aktuellen Pandemie, auch wenn manche Szene sehr stark an die vergangenen 1,5 Jahre erinnert.
Hier ein kurzer Verweis auf eine ZDF-Serie (8 Folgen), die sich ebenfalls um eine Pandemie dreht und hauptsächlich auf einer deutschen Insel spielt. Am Anfang wirkt die Serie darstellerisch eigenartig, jedoch wird die Geschichte mit der Zeit richtig gut und hat nicht nur mich mitgerissen. Die Serie heißt “Sløborn” und entstand ebenfalls vor der Corona-Pandemie und wurde zu Beginn der realen Pandemie fertig gedreht. Allerdings finde ich die dort dargestellten Situationen erschreckend gut vergleichbar mit denen der Corona-Pandemie, der großen Wellen in Italien oder Wuhan und den Reaktionen und Handlungen der Menschen.

Klappentext: S. Fitzek – Noah

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“Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in Ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten.

Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Apokalyptisch und weltumspannend: der Bestseller von Sebastian Fitzek”