E. Carle – Die kleine Raupe Nimmersatt

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Wer kennt sie nicht, die süße Raupe, die alles futtert, was ihr schmeckt und in den Weg kommt, bis ihr schlecht wird. Kennen wir das nicht alle von uns selbst? Schade, dass wir nicht auch so ein schöner Schmetterling werden, sondern einfach nur dick. Aber das Buch dürfen mein Mann und ich dem Töchterchen ständig vorlesen. Es wird immer wieder hervorgekramt, egal wie tief im Bücherstapel es steckt.

Mit diesem Buch kann man vieles spielerisch lernen: Wörter für die Lebensmittel, Zählen und Mut für die Zukunft.

Eric Carle hat im Laufe seines Lebens viele solcher Kinderbücher geschrieben. Leider ist er im Mai letzten Jahres verstorben.

Klappentext: N. Sceatcher – Als das Leben mich aufgab

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“ALS DAS LEBEN MICH AUFGAB, WAR ICH 16 JAHRE ALT UND TRUG KEINE SCHUHE…

Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.”

Auch das noch…

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Tja… ich wusste, dass der Tag kommen würde, an dem ich mich von meiner Harry-Potter-Sammlung trennen muss.

Ich hatte nur nicht so früh damit gerechnet. Jetzt musste ich mich für zwei bis drei Monate davon verabschieden.

Mir wird das Herz ganz schwer.

Ein Banküberfall, eine Geiselnahme, viele Geschichten.

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Und jede kleine Geschichte vom Polizisten oder der Geisel oder der Psychologin führt in “Eine ganz dumme Idee” von Fredrik Backman zum Finale und ist Bestandteil des “Großen Ganzen”.
In der Geschichte geht es um einen verzweifelten Elternteil, der Angst um seine Töchter hat und versucht eine Bank auszurauben, was aber misslingt. Als Folge flieht der nun Fast-Bankräuber und gerät bewaffnet in eine Wohnungsbesichtigung, woraufhin eben jene Wohnungsinteressenten nun seine Geiseln sind. Der Auftakt in eine lustige Verstrickung von Zufällen.

Die Geschichte liest sich, wie ein Film – eine Komödie – aus dem Norden wirkt. Es ist lustig auf diese ganz bestimmte Art, die ich leider nicht zu beschreiben vermag. Aber es ist nichts zum lauthals loslachen. Faszinierend ist die Verstrickung der einzelnen Charaktere und das Spiel der Reaktion auf verschiedene Handlungen, Aussagen und Situationen. Bei dem Buch frage ich mich, ob hinten angefangen wurde zu schreiben und man die einzelnen Fäden dann herausgefitzt hat, um einen Anfang zu bekommen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sagen würde, dass mir das Buch super gefällt, aber ist definitiv faszinierend. Auch, weil mit der Thematik Selbstmord mal ganz anders umgegangen wird. Hier wird die Frage gestellt, wer alles in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn eine Person den letzten Schritt geht; welche Auswirkungen das hat.
Kurz: super konstruiert, interessanter Stil, unterhaltsam.

Hier auch mal das Cover in Farbe:

Der Autor Fredrik Backman ist Schwede und schreibt seit 2012 Bücher. Er gilt als einer von Schwedens erfolgreichsten Autoren. Dieses Buch erschien 2021.

Unser große Kätzchen findet das Buch toll:

Klappentext: F. Backman – Eine ganz dumme Idee

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“Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist…”