Schon lange nicht mehr so gelacht!

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Der erste Teil der “Tochter-der-Götter-Trilogie” von Amanda Bouchet – “Glutnacht”, hat mich ganz wunderbar unterhalten. Ich habe keine zwei Tage für das Buch gebraucht, weil ich es bis tief in die Nacht nicht weglegen konnte. Irgendwann hat mich mein Partner beim Lesen unterbrochen und fragte “Wenn ich das Buch lese, muss ich dann auch so kichern?”. Schon, aber anders (hoffe ich).
Eine Geschichte rund um die griechische Mythenwelt und eine junge Frau, die Angst vor sich selbst hat und sich deswegen versucht gegen das eigene Glück zu wehren. Intrigenspiele, Familienfehden und Machtkämpfe mit Biss, Sarkasmus und verdrehtem Charme. Ich habe mir den zweiten Teil direkt am Montag geholt und mir den dritten bereits zum näher rückenden Geburtstag gewünscht.

Bitte lesen! Und viel Spaß dabei.

Das Buch erschien 2016 und hat die Nachfolger “Eismagie” (2017) und “Schattenweg” (2018). Somit ist die Trilogie vollständig. Es gibt allerdings ein Ergänzungsbuch, dass die Vorgeschichte erzählen soll (“Der erste Blick”, 2018). Bisher ist diese Geschichte nur als Hörbuch erschienen.

Er wollte Gutes tun und fand Schreckliches

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Das Buch “Herr aller Dinge” von Andreas Eschbach wurde mir von einem Kollegen und seiner Frau – liebe Freunde – nicht einfach empfohlen, sondern schwerstens ans Herz gelegt. Zurecht!
Es ist kaum zu glauben, was für Gedankenspiele hier entstehen. Die unvorstellbarste Idee ist wohl die soziale Gleichheit von ALLEN Menschen. Gleichzeitig wird an Robotern geforscht, die sich nicht nur selber vervielfältigen, sondern dazu auch ihre eigenen Rohstoffe fördern und ein Netz zur Versorgung der Menschen erstellen. Natürlich sorgt beides bei einigen Charakteren im Buch dafür, dass sie ihre schlechtesten menschlichen Seiten zeigen: Gier, Neid, Hass.
Doch wirklich genial wird erst das Finale: Das Geheimnis um eine Besetzung durch außerirdische Technologie führt weit in die menschliche Vergangenheit. Und nur einer kann die Erde retten und das Geheimnis entschlüsseln.
All dies wurde wirklich geschickt zusammengefädelt in einer wundervollen Liebesgeschichte um ein japanisches Genie und eine französische Diplomatentochter mit übersinnlichen Fähigkeiten.

Das Buch erschien 2011.

Gibt es Tage, die schön genug sind zum Sterben?

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Endlich habe ich das Buch (fertig) gelesen. “Ein schöner Tag zum Sterben” von Heike Groos. Ich habe es schon lange. Einige Jahre, ich glaube schon seit seiner Veröffentlichung 2009. Sogar mit persönlicher Widmung, denn ich kenne eine der Personen, um die es in dem Buch geht.
Immer wieder habe ich neu anfangen müssen, weil schon die ersten Kapitel an mir zerrten und versuchten mich zu zerreißen. Wieso sind wir Menschen so grausam untereinander, wieso sind wir Deutschen vertreten in einem anderen Krieg oder “Friedenseinsatz”. Wir dürfen doch gar nicht kämpfen! Und eigentlich will das doch auch keiner. Also warum müssen unsere Liebsten dort sterben?
Dieses Buch lässt einen Vieles verstehen, an dem Verhalten von (ehemaligen) Soldaten, vor allem jenen aus Auslandseinsätzen. Das Buch sorgt dafür, dass ich trauere, dass ich wütend bin, dass ich nachdenke.

Ich bin kein Freund von nonfiktionaler Literatur. Wenn das, was man liest, in der realen Welt erlebt wurde. Das Gefühl, dass solche Dinge wirklich passieren und ich sie nicht einfach verdrängen kann mit “gut, dass es das nicht wirklich gibt”. Aber es ist richtig zu wissen, wie die Welt sein kann. Ich kann mich dann umso mehr an dem Glück erfreuen, das ich habe. Und ich wünsche jedem dieses Glück und die “kleinen” Dramen des alltäglichen Lebens.

Etwas hat mich doch an dem Buch gefreut. Oben benannte (mir bekannte) Person wird an mancher Stelle beschrieben und zitiert. Und bei jeder Beschreibung und jedem Zitat musste ich schmunzeln, weil ich genau hören konnte, wie er es sagt, und mir dabei sein Grinsen oder seine zu Fäusten geballten Hände und sein Stirnrunzeln mit vorstellte, mich an seine vor Sarkasmus triefenden Sprüche erinnerte.
Und für dich – du weißt es, wenn du gemeint bist – Folgendes: “Wenn man schon sterben muss, dann an einem solchen Tag wie heute: Ein schöner Tag zum Sterben! Und trotzdem noch nicht heute und morgen nicht gleich…”

Zu menschlichen Abgründen

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Das ist etwas, das Erik Axl Sund wirklich drauf haben. Bei manchen Autoren fragt man sich, wieso sie in diesen menschlichen Abgründen denken können. Dieses Autorenduo schafft es mit jedem einzelnen Wort der Seele weh zu tun. Man kann den Schmerz der einzelnen Figuren spüren und dennoch ist die Victoria-Bergmann-Trilogie so spannend, dass man diese Werke kaum weglegen kann. Für jeden Thriller-Fan ein Muss.

Die Trilogie wurde von 2010 bis 2012 geschrieben und 2014 ins Deutsche übertragen.

der Held meiner Jugend

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Wie bereits versprochen, möchte ich euch natürlich auch Bücher vorstellen, die ich bereits gelesen habe, als dieser Blog noch nicht existierte. Ich hoffe, dass ich diesen Büchern jeweils gerecht werde.

Starten möchte ich mit dem ersten Band von Harry Potter – meines Jugendhelden. Seine Welt hat mich immer wieder entführt, das erste Mal jeweils am Ende des Jahres. Denn sämtliche sieben Bücher habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und wirklich und tatsächlich unter dem Weihnachtsbaum gelesen (ich hatte mir an der dem Wohnzimmer abgewandten Seite immer eine kleine Leseecke eingerichtet, weswegen wir nirgendwo mehr Kissen hatten, wenn Weihnachtszeit war).

Also: Harry Potter und der Stein der Weisen. Eine der fantasievollsten Einführungen in eine großartig konstruierte Bücherreihe, die ich jemals gelesen habe. Eine völlig neue Welt mitten in unserer. Wie viele Kinder haben wohl auf Grund dieses Buches an ihrem 11. Geburtstag aus dem Fenster geschaut und auf eine Eule gewartet. Zurecht! Ich war eines dieser Kinder. Bestimmt fällt in der Schule für Hexerei und Zauberei noch auf, dass eine Eule verloren gegangen ist 😀 Ich werde warten.

Der erste Teil der Harry-Potter-Heptalogie erschien 1998.